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Wanderung empfohlene Tour

Schmuggler-Pfad

· 23 Bewertungen · Wanderung · Saarland
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  • Wegezeichen
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    Foto: Frank Polotzek, Saarland
  • / Auf dem Schmugglerpfad
    Foto: Frank Polotzek, Saarland
  • / Markierung zeigt den Weg
    Foto: Frank Polotzek, Saarland
  • / Der Schmugglerpfad
    Foto: Eike Dubois, Saarland
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    Foto: Waldemar Lepiarczyk, Community
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    Foto: Waldemar Lepiarczyk, Community
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    Foto: Frank Polotzek, Saarland
  • / Kneipp_Becken
    Foto: Frank Polotzek, Saarland
m 550 500 450 400 350 300 12 10 8 6 4 2 km Metzenberg Gehweiler Mühle

Dieser Rundwanderweg leitet seinen Namen „Schmuggler-Pfad" aus der Historie des von ihm durchquerten ehemaligen Grenzlandes ab. Doch nicht nur Historisches steht auf der erlebnisreichen Wander-Agenda. Hinzu kommen herrliche Aussichten über schmucke Dörfer und sanfte Hügel bis zum fernen Horizont.

Etliche Male kreuzt der »Schmuggler-Pfad« die beschriebenen Grenzen und ein beachtliches Stück säumen stumme Zeugen jener ereignisreichen Zeit den Weg, verwittert, gerissen und geschunden, -Grenzsteine als Denkmäler, eingeschlagen das »S« für Saargebiet und »D« für Deutsches Reich.

mittel
Strecke 12,8 km
4:30 h
328 hm
328 hm

Uralte Hochgerichtsgrenzen aus dem frühen Mittelalter trennten das Land, heute unsichtbar und längst vergessen. Die historische Grenze zwischen dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und dem mächtigen Erzbistum und Kurstaat Trier (16. bis Ende 18. Jh.) spaltete die Bevölkerung in Protestanten und Katholiken.

Der »Wiener Kongress« (1814) brachte die kuriose Grenze zwischen dem Herzogtum Sachsen-Coburg und dem Großherzogtum Oldenburg in unseren Breiten zustande.

Zu allen Zeiten blühte der Schmuggel über die Grenzen hinweg. Die Gründe dafür waren vielfältig. Mangel an bestimmten Gütern auf einer Seite, Angebot auf der Anderen, hohe Zölle und unterschiedliche Gesetzgebung der Territorialherren, Verbote und Strafen förderten den heimlichen, illegalen Grenzübertritt.

Nach dem ersten Weltkrieg, während der letzten Hochblüte des Schmuggels an der Grenze zwischen dem »Saargebiet« und dem »Deutschen Reich« (1920 – 1935), lag der Hauptgrund in dem starken französischen Franken an der Saar und der inflationären Reichsmark im »Reich«. Noch heute berichten Zeitzeugen von regem Schmugglerwesen und gehörten Schüssen zu nächtlicher Stunde.

Profilbild von Annika Prüver
Autor
Annika Prüver
Aktualisierung: 21.10.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
480 m
Tiefster Punkt
319 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Restaurant Bergschänke
Burgschänke

Weitere Infos und Links

Unser Arrangement zur Tour:

Angel's Wendelinus Wander-Wochenende ab 125,--€

 

Einkehrmöglichkeiten

Restaurant Burgschänke
Liebenburgstraße 38
66640 Namborn-Eisweiler
Tel.: +49 (0)6857 / 63 63
Öffnungszeiten: Mo–Sa 15.00–23.00 Uhr, So 10.30–23.00 Uhr, Warme Küche 17.00–22.00 Uhr, So 12.00–14.00 Uhr

Sattler´s Imbiss
Nohfeldenerstr. 7 (an B 41)
66640 Namborn-Pinsweiler
Tel.: +49(0)178 / 931 97 37
Öffnungszeiten: Di–So 11.00–21.00 Uhr, Ruhetag: Mo

Gaststätte zur Liebenburg
Liebenburgstr. 31
66640 Namborn-Eisweiler
Öffnungszeiten: täglich 10.00–24.00 Uhr, Ruhetag: Mi

Start

Schützenhaus Furschweilerstraße, 66640 Namborn-Hofeld (320 m)
Koordinaten:
DD
49.514068, 7.159536
GMS
49°30'50.6"N 7°09'34.3"E
UTM
32U 366778 5486232
w3w 
///vorwarnung.sollst.ordnen

Wegbeschreibung

Vom Startpunkt aus führt der Weg geradeaus auf einem befestigten Weg entlang des Eichersbach. Der Weg biegt nach rechts ab, noch immer parallel zum Bachlauf  leicht bergan, entlang an Pferdekoppeln und alten Obstwiesen. Man trifft auf eine asphaltierte Straße, dort geht es an einer Spitzkehre rechts weiter vorbei an Feld und Wiesen, bis man wieder in ein kleines Waldstück eintritt und durch ein kleines Kerbtal hinunter zur Landstraße geführt wird.

Die Straße wird überquert und auf einem Feldweg vorbei an der Gehweiler Mühle biegt der Weg links ab. Weiter geht es bergan, hier wird der Weg schmaler und der Anstieg zum "Homerskopf" steiler. Jetzt geht es über Naturwege und Pfade wieder bergab durch den Wald, man quert eine Brücke über einen kleinen Bachlauf bis zum Waldhof. Links am Hof vorbei verläuft die Route nun über einen Feldweg. Über einen kleinen Abstieg mit Stufen und durch einen kleinen Hohlweg, danach verläuft der Weg jetzt am Waldsaum entlang und über freie Flur bis man wieder zur Landstraße kommt.

Diese wird erneut überquert und der Weg verläuft hier hügelig bis zu einer Anhöhe des Leidenberg. Dieser wird in einem Bogen umgangen und danach geht es bergab, über eine Zufahrtsstraße bis zur Wassertretanlage "Farthelborn". Danach wird es beschwerlich, denn der Anstieg zum 475 Meter hohen "Matzenberg" steht an. Auf erdigen Pfaden bergan, die sich Meter um Meter in Serpentinen den Berg hinaufziehen, um auf der Kuppe einen herrlichen Aussichtspunkt anzusteuern. Zwei mächtige Bänke mit Tisch, dazu ein bühnenreifes Panorama auf Namborn und die umliegenden Hügel.

Durch eine Ansammlung von bemoosten Steinen führt der "Schmuggler-Pfad" auf einer Höhe noch ein Weilchen über den abgeflachten Hügelkamm, um kurz darauf den Serpentinen-Abstieg zu wagen. Nun geht es immer pfadig bergab bis zum Ausgangspunkt der Tour.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bahn bis Türkismühle oder St. Wendel, weiter mit Bus 602 bis Eisweiler Allerburg

Anfahrt

Über A62 Abfahrt Freisen bzw. Abfahrt Türkismühle, weiter über B41 bis Hofeld.
Über A1 Abfahrt Tholey-Sotzweiler, ab Winterbach weiter auf B41 bis Hofeld.

Anfahrt ab Bostalsee (ca. 17 km):

Lindenallee im Kreisel die erste Ausfahrt in die Sötener Straße Richtung Gonnesweiler nehmen und bis zur Nahetalstraße (L135) fahren. Nach links abbiegen überTürkismühle Richtung Nohfelden. Nach rechts auf die B 41. Der Landstraße folgen bis Eisweiler. Nach links auf die L 132 (Allerburg) einbiegen. Die nächste wieder links in die Furchweilerstraße. Wieder die nächste nach links auf den Parkplatz einbiegen.

Koordinaten

DD
49.514068, 7.159536
GMS
49°30'50.6"N 7°09'34.3"E
UTM
32U 366778 5486232
w3w 
///vorwarnung.sollst.ordnen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Bewertungen

4,2
(23)
Monika Becker
27.10.2021 · Community
Leider sind wir wohl zur falschen Zeit den Weg gewandert. Teilweise könnte der Weg wesentlich besser gepflegt sein aber das schlimmste dass es ziemlich weit durch frisch gegüllte Wiesen geht und es auch keine Ausweichmöglichkeit gab 😩 Es gibt aber auch schöne Rastmöglichkeiten und auch schöne Aussichten. Aber nochmal würde ich den Weg nicht gehen.
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Mittwoch, 27. Oktober 2021 23:31:05
Foto: Monika Becker, Community
Mittwoch, 27. Oktober 2021 23:31:25
Foto: Monika Becker, Community
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Mittwoch, 27. Oktober 2021 23:31:05
Mittwoch, 27. Oktober 2021 23:31:25
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,8 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
328 hm
Abstieg
328 hm
Rundtour kulturell / historisch

Statistik

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Karten und Wege
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