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Wanderung

Traumschleife Der Gisinger

· 21 Bewertungen · Wanderung · Wallerfangen
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  • Der Gisinger
    / Der Gisinger
    Foto: Martin Wolsdorfer, Martin Wolsdorfer
  • / Panoramatafel am Gallenberg
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • /
    Foto: Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • / Hotel Scheidberg
    Foto: Kevin Ehm, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
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    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
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    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / "Bringwänche" Regionale Produkte en route
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
m 500 400 300 200 10 8 6 4 2 km Aussicht Gallenberg Aussichtspunkt Hasenberg Pastorengrät
Alte Lothringer Bauernhäuser, der Anstieg zum Gallenberg, Fernblicke ins Dreiländereck und zum Schaumberg erwarten den Wanderer. Hinzu kommen Wegpassagen durch Streuobstwiesen und schattige Waldpassagen mit spannenden geologischen Höhepunkten. Das Highlight der Tour: „Haus Saargau“. Hier kann regionale Geschichte anhand eines alten Bauernhauses erlebt werden. 
mittel
11 km
3:00 h
295 hm
293 hm

Gleich zu Beginn der Wanderung der kulturelle Höhepunkt: In einem der alten Gisinger Bauernhäuser befindet sich das Heimat- und Bauernmuseum „Haus Saargau.“ Das originalgetreu restaurierte Lothringer Bauernhaus aus dem 18 Jahrhundert beherbergt neben altlothringischen Möbeln Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im 1000 Quadratmeter großen Garten wachsen Kräuter- und Würzpflanzen.

Bereits im Anstieg zum Gipfel des Gallenbergs weite Blicke ins Land, auf der einen Seite reicht der Blick bis in Dreiländereck, Deutschland, Frankreich und Luxemburg, auf der anderen Seite bis ins Saartal, die Bergehalde der ehemaligen Grube Duhamel in Ensdorf ist gut zu erkennen. Im ausgedehnten Waldgebiet über Schichten des Mittleren Muschelkalks unterhalb von Gisingen der erste geologischer Höhepunkt: eine Kalktufftreppe des kalkhaltigen Leitersteiner Baches. Im Bachbett kann man Steine, Blätter und Zweige entdecken, die von einer Kalkkruste überzogen sind. Es folgt die Leitersbacher Quelle am Leitersbacher Born, das Naturdenkmal „Pastorgrät“  sowie das Itzbacher Tal. Dort befinde sich ein weiterer geologischer Höhepunkt: Die „Grott“ auch „Raufels“ genannt. In einer von Buntsandstein geprägten Umgebung findet sich ein  riesengroßer, grauer Felsen aus Kalkstein, entstanden durch das stark kalkhaltige und kohlenstoffdioxidreiche Wasser des höher gelegenen Lehrborns.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 63 Erlebnispunkten bewertet.

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Profilbild von Klaus Wallach
Autor
Klaus Wallach
Aktualisierung: 10.06.2020
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
376 m
Tiefster Punkt
218 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Stefans Golf-Restaurant-Bistro
Hotellerie Waldesruh
Gisinger Pilsstube
Dorfladen-Bistro Saargau
Trattoria da Michele

Sicherheitshinweise

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Weitere Infos und Links

Einkehrmöglichkeiten:

Dorfladen-Bistro Saargau
Gaustraße 28
66798 Wallerfangen
Tel.: +49 (0)6837 / 9006111

Stefans Golf-Restaurant-Bistro
Oberlimberger Weg 43
66798 Wallerfangen
Tel.: +49 (0)6837 / 9006266

Gisinger Pilsstube
Gaustraße 2
66798 Wallerfangen
Tel.: +49 (0)6837 /253

Trattoria da Michele
Gaustraße 47
66798 Wallerfangen
Tel.: +49 (0)6837 / 4440022

Bürger verköstigen die Wanderer bei Gisingen

GISINGEN (az) Ein neuer Service für Wanderer wird auf Premiumwanderwegenbei Gisingen angeboten. Aktive Gisinger Bürger stehen dann an jedem Wochenende Samstag und Sonntag mit einer kostenlosen kleinen Stärkung und Erfrischung bereit. Dabei gibt es Häppchen von Honig bis Schmalzbrot oder auch Brezeln sowie Getränke vom Apfelsaft bis zum Schnäpschen oder einerTasse Kaffee. Dieses Angebot ist Teil des Projektes„Regionale Produkte en route“. Dazu gehört ein gedeckter Tisch mitregionalen Produkten aus der Region, beispielsweise ein kleines Glas Honig oder der Flachmann mit sogenanntenHundsärsch.

Zu erkennen sind die Serviceteams an grünenT-Shirts und einem Plakat mit„Regionale Produkte en Route“. Dies ist auch der Vorlauf für das Gisinger „Bringwäänchen“. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug,mit dem sowohl Wanderer versorgt werden sollen wie auch Lebensmittel zu Kunden des „Saargau Dorfladens“geliefert werden. Die Jungfernfahrtist im Juni geplant .Der erste Standort ist am ModellflugplatzRammelfangen vonetwa elf bis 12.30 Uhr, für Wandererauf dem „Gisinger“ sowie auf der„Hirn-Gallenberg-Tour“. Anschließend steht der Service an der Kalktufftreppeim Gisinger Wald bereitfür Wanderer von „Idesbachpfad“und „Gisinger“. Der Service ist kostenlos,eine Spende ist willkommen.

Start

Kirmesplatz Gisingen, Gaustr. 46, 66798 Gisingen-Wallerfangen (331 m)
Koordinaten:
DG
49.332964, 6.653090
GMS
49°19'58.7"N 6°39'11.1"E
UTM
32U 329495 5467120
w3w 
///angelegtes.lernte.reiten

Ziel

Kirmesplatz Gisingen, Gaustr. 46, 66798 Gisingen-Wallerfangen

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz und Gisinger Kirmesplatz folgt man nun zunächst einem kurzen Teilstück der „Viezstraße“ (L352) in Richtung Sportplatz, biegt nach rechts und gelangt zu saftigen Wiesen und Feuchtwiesen entlang des Weinbaches. Nach Durchqueren eines kleinen Waldstückes gelangt man zu zwei Angelweihern. In dem angrenzenden jungen Waldstück steht das älteste Gisinger Wegekreuz aus dem Jahr 1807. Unterhalb der heutigen Weiher sind die Reste eines alten Mühlweiherdammes aus dem 18. Jahrhundert noch erkennbar.

Nun steigt man an Bäumen und abwechslungsreichem Buschwerk vorbei zu den Höhen des Gallenberges, dem höchsten Punkt der Gisinger Gemarkung, auf dem die Schichten des Oberen Muschelkalkes zu Tage treten. Heute kaum noch erkennbar, wurden hier bis ins 19. Jahrhundert Kalksteinbrüche und Kalköfen betrieben. Hier sieht man über die sanften Saargau-Hügelflächen bis über die Grenze nach Frankreich und auf dem anschließenden Banngrenzweg zwischen Rammelfangen und Gisingen eröffnen sich herrliche Panoramen sowohl über das Niedland in Richtung Mosel als auch in Richtung Gisingen auf den Scheidberg bzw. bis hinunter ins Saartal. Hinter dem Modellflugplatz steigt man vorbei an naturnahen Kalk-Trockenrasen und deren Verbuschungsstadien sowie anStreuobstwiesen der „Husterheck“ hinab über Schichten des Mittleren Muschelkalkes zu den„Dachslöchern“ und „Gräten“ im Buntsandstein des Gisinger Waldes. Besondere Sehenswürdigkeiten sind dort drei geologische Naturdenkmale. Zunächst steigt man entlang einer Kalktufftreppe, die ein Produkt des kalkhaltigen Wassers des Leitersteiner Baches ist. Im Bachbett entdeckt man Steine, Blätter und Zweige, die von einer Kalkkruste überzogen sind. Hier ist durch den Vorgang der Kalksinterung Kalksinter oder Kalktuff entstanden. Am Waldrand vorbei gelangt man zur Leitersteiner Quelle am Leitersteiner Born, der sowohl Viehtränke als auch Trinkwasser und Waschbrunnen für Gisingen war.

Von dort aus führt der Weg weiter zum Naturdenkmal „Pastorsgrät“; eine tief in den Sandstein eingeschnittene Schlucht, geschaffen von einem kleinen Rinnsal, das in einem Wasserfall zu Tal stürzt. Dieser tiefe Einschnitt gibt einen Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Erde, zeigt den obersten Teil des Mittleren Buntsandsteins und ein Profil des Oberen Buntsandsteins. Ein monumentales Ergebnis der Kalksinterung findet man dem Weg folgend mit der „Grott". Unter diesem mächtigen Fels befand sich noch bis in die Dreißigerjahre des vorigen Jahrhunderts eine Tropfsteinhöhle, die inzwischen eingestürzt ist. Man gelangt von dort zum tiefsten Punkt der Gisinger Gemarkung und findet dort Reste einer ehemaligen Kneippanlage sowie einen ehemaligen Festplatz. Entlang des Itzbachs folgt man durch den Itzbacher Laubwald einer idylischen Waldwiesenlandschaft, um durch Misch- und Nadelwald an eine Schutzhütte am nördlichsten Gisinger Punkt mit herrlichen Blick auf Siersburg zu gelangen. Entlang des Golfplatzes geht es nun in Richtung Oberlimberg. Am „Landgraben“, der Grenze zur Gemarkung Oberlimberg, sind noch Reste einer keltischen Wallanlage zu erahnen; am Friedhof überquert man dann dort die Straße.

Am Abgrund zum „Mookenloch“ geht man entlang der Gisinger Gemarkungsgrenze, die an dieser Stelle von 1697 bis 1718 auch Staatsgrenze zur französichen Exklave Saarlouis war. Im Bereich eines ehemaligen Steinbruchs wurde eine alte Baumbrücke über eine Grät durch eine neue Baumbrücke überbaut. Hier im Wald an der Grenze zum Villeroyschen Forst findet sich auch ein Gedenkstein, der an einen hier zu Tode gekommenen Revierförster erinnert. Über Streuobstwiesen erreicht man wieder freie Saargau-Feldlandschaften mit Blick aufs Saartal.

Der Weg führt nun an einen Hohlweg mit altem Eichenbestand vorbei über eine große freie Wiese zurück über den Oberlimberger Weg in den Ort auf die Gaustraße. Von dort sind es nur noch wenige Meter zum Wanderparkplatz. Alternativ findet man in der Gaustraße aber auch mehrere Einkehrmöglichkeiten. In der Straße zum Scheidberg, können Sie ergänzend einige renovierte Lothringer Bauernhäuser entdecken, die restauriert an das frühe Ortsbild von Gisingen erinnern. Eines dieser Lothringer Bauernhäuser ist das „Haus Saargau“; hier befinden sich neben einem bäuerlichen Museum ein Informationszentrum des Naturparks Saar –Hunsrück sowie ein Büro der Tourist – Information des Landkreises Saarlouis. Altlothringische Möbel aus der Sammlung des Pfarrers Louis Pinck (1873 – 1940), Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens aus dem 19. / 20. Jahrhundert sowie eine Sammlung alter Kamin- , Taken- und Ofenplatten geben einen Eindruck vom Leben unserer Vorfahren. Ein besonderes Schmuckstück ist der nach altem Vorbild angelegte Bauerngarten, eingegliedert in die Reihe der "Gärten ohne Grenzen". Die unmittelbar in der Nähe liegende Kirche „St. Andreas“ besitzt sowohl im Pfarrgarten als auch im Inneren die Möglichkeit einer besinnlichen Rast. Im Pfarrgarten ist neben einem historischen Kreuzsockel der ehemaligen Gisinger Kappelle auch ein modernes Kruzifix des saarländischen Bildhauers Leo Kornbrust zu bewundern. Im Inneren der Kirche laden neben Heiligenfiguren ein Kreuzweg des Bildhauers Heinz Oliberius sowie Kirchenfenster des Benediktinerpaters Bernhard (Robert Köck) zu einer besinnlichen Schlussrast ein.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

SVV Linien 421, Haltestelle Abzweigung Oberlimberg,
Linie 422 Haltestelle Haus Saargau, Linie 423 Haltestelle Dreieck

Koordinaten

DG
49.332964, 6.653090
GMS
49°19'58.7"N 6°39'11.1"E
UTM
32U 329495 5467120
w3w 
///angelegtes.lernte.reiten
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

4,4
(21)
Marc Pauly
24.09.2020 · Community
Donnerstag, 24. September 2020, 14:08 Uhr
Foto: Marc Pauly, Community
Donnerstag, 24. September 2020, 14:08 Uhr
Foto: Marc Pauly, Community
Donnerstag, 24. September 2020, 14:09 Uhr
Foto: Marc Pauly, Community
Hermann Pohl
14.09.2020 · Community
Sehr schöne Tour, am Beginn wunderbare Fernblicke. Abwechslungsreich, schmale Pfade bergauf und bergab mit Teilen zum entspannen. Sehr orginell die Naschhecke Beeren aller Art (leider schon alle gegessen), vielleicht hängen ja an Weihnachten Plätzchen und an Ostern Ostereier dran 😋. Infotafeln auf der Strecke sehr lobenswert. Die beiden schönen Aussichten sind am Zuwachsen
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Donnerstag, 24. September 2020, 14:08 Uhr
Donnerstag, 24. September 2020, 14:08 Uhr
Donnerstag, 24. September 2020, 14:09 Uhr
+ 40

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11 km
Dauer
3:00h
Aufstieg
295 hm
Abstieg
293 hm
Rundtour aussichtsreich

Statistik

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