Teilen
Merken
Drucken
GPX
KML
Tour hierher planen Tour kopieren
Einbetten
Fitness
Wanderung

Traumschleife Kaltensteinpfad

· 17 Bewertungen · Wanderung
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismus Zentrale Saarland GmbH Verifizierter Partner 
  • Wegezeichen
    / Wegezeichen
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • / Hinweistafel zum Kaltensteinpfad
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
m 400 300 200 7 6 5 4 3 2 1 km Kaltenstein Lager des Reichsarbeitsdienstes Panoramablick Wassertretanlage

Der Wald rund um den Hoxberg bietet neben steilen Auf- und Abstiegen, Heimatkunde, Geschichtsunterricht und Einblicke in die Geologie unserer Erde. Rund um die Kaltensteine, zwei riesige Steinblöcke, bewegen wir uns im Land von Mythen und Sagen. Der Volksmund sagt, dass sich unter den Steinen eine riesige Höhle befindet, in der ein großer Schatz verborgen liegt und von Zwergen bewacht wird.
mittel
7,7 km
3:15 h
309 hm
309 hm

Im ersten Anstieg finden sich Historische Grenzsteine aus der Zeit vor der  Französischen Revolution als die politische Landkarte im heutigen Saarland einem Flickenteppich glich. Von mächtigen Buchen umgeben liegt etwas versteckt eine Historische Pferdetränke.

1990 wurden durch die Orkane „Vivian“ und „Wiebke“ 100 Hektar Wald am Nordhang des Hoxberges zerstört. Auf etwa 10 Hektar lässt man im „Märchenwald“ der Natur freien Lauf.

Kaum ist die Senke erreicht geht’s auch schon wieder nach oben. Felsgestein,  abgestorbene Baumriesen, Farne, fast zwei Meter hoch und der Geruch nach vermoderndem Holz, verleiht dem Aufstieg einen besonderen Reiz.

Hinter Zollstock geht’s bergan bevor die Kaltensteine erreicht werden. Diese Felsformation, geologisch gesehen ein Konglomeratfelsen aus dem Rotliegenden, einer Mischung aus Kieselsteinen und Sandstein, ist vor zirka 270 Millionen Jahren entstanden.

Im Abstieg bietet ein Waldfenster einen ganz besonderen Blick auf das unten im Tal liegende Lebach und den etwas weiter dahinter aufsteigenden Schaumberg.

Der Weg wurde  vom Deutschen Wanderinstitut mit 68 Erlebnispunkten bewertet.

Autorentipp

Dir gefällt diese Tour? Dann hilf uns mit Deinem Wandercent bei der Unterhaltung des Weges!

Sende eine SMS mit "TRAUM" an die 81190 um 2 € zu spenden - Vielen Dank!

 

Profilbild von Frank Polotzek
Autor
Frank Polotzek
Aktualisierung: 02.10.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
408 m
Tiefster Punkt
222 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Restaurant Delfi
Campingklause

Sicherheitshinweise

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Weitere Infos und Links

Einkehrmöglichkeiten

Restaurant Delfi
Dillinger Str. 120
66822 Lebach
Tel.: +49 (0)6881 / 93 67 77

Campingklause
Dillinger Str. 81
66822 Lebach
Tel.: +49 (0)6881 / 27 64

Internetseite der Stadt Lebach - www.lebach.de

 

Tourismus Zentrale Saarland

Tel.: 0681 - 9 27 20 - 0

www.urlaub.saarland

Start

Sport - und Freizeitzentrum Dillinger Straße 71, 66822 Lebach (222 m)
Koordinaten:
DG
49.404162, 6.889056
GMS
49°24'15.0"N 6°53'20.6"E
UTM
32U 346858 5474528
w3w 
///wolke.befreien.ortskundige

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus führt ein Weg direkt in den Wald vorbei an der Tennisanlage. Über einen schmalen Pfad der anschließend in einen Forstweg mündet erreicht man die Wassertretanlage. Weiter geht es der Beschilderung folgend zu den historischen Grenzsteinen aus dem Jahre 1762. Die Grenzsteine weisen auf die „Vierherrschaft“ von Lebach hin. Eine ausführliche Erklärung finden Sie auf einer Infotafel bei den Grenzsteinen. Über einen Waldpfad erreichen Sie eine ehemalige Pferdetränke. Sie wurde im Jahr 1940 angelegt und diente der Versorgung für Pferde mit frischem Quellwasser. Die Pferde wurden zum Bau der Kaserne in Lebach eingesetzt. Die Quelle wurde aber auch schon im 18. Jahrhundert von Köhlern genutzt. Direkt oberhalb der jetzigen Tränke befand sich ein Meilerplatz auf dem Holzkohle hergestellt wurde. Weiter geht es hinab durch eine Landessukzessionsfläche, den so genannten Märchenwald. Umgeben von Moosen und Farnen kommt man hin zu einem Feuchtbiotop, über das ein eigens angelegter Knüppeldamm führt. Achtung bei Nässe - Rutschgefahr!

Der Pfad führt nun steil ansteigend zum Hoxberg. Kaum oben angekommen, geht es schon wieder bergab zu einem alten Stollen, in dem nun Fledermäuse eine Heimat gefunden haben. Nach dem Stollen wandert man weiter zum Reservistenplatz bzw. zum ehemaligen Lager des Reichsarbeitsdienstes am Ortsrand von Zollstock. Während der Diktatur des III. Reiches war die Grenze zu Frankreich durch eine Bunkerlinie gesichert worden, den „Westwall“. Sein Bau wurde in erheblichem Umfang vom RAD, dem „Reichsarbeitsdienst“ ausgeführt. Das „RAD-Lager“ Zollstock, dessen Fundamente noch zu sehen sind, wurde 1937 für etwa 180 Zwangsarbeiter errichtet. Ende 1944 waren hier Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter einquartiert.

Vom Reservistenplatz geht es bergauf, gleich links ab über einen moosigen Weg zu dem sagenumwobenen Naturdenkmal „Kaltenstein“. Geologisch handelt es sich um Konglomeratfelsen aus dem „Rotliegenden“, d.h. um eine feste Mischung aus Kieselsteinen und Sandstein, etwa 270 Mio. Jahre alt. Nach angeblich keltischen Sagen opferten an diesen Steinen schon vor über 2000 Jahren die Druiden ihren Göttern.

Etwa 150 m weiter erreicht man eine Relaxbank, die zum Rasten einlädt. Von hier aus hat man einen tollen Panoramablick über Lebach mit seinen Stadtteilen bis hin zum Schaumberg. Am Aussichtspunkt geht es geradeaus weiter steil bergab, sodann über einige Stufen danach über einen Pfad zurück zum Fuße des Hoxberges. Über einen Forstweg und Waldpfade führt der Weg zurück zum Parkplatz, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bus R5 (z.B. ab Dillingen Bahnhof) bis Lebach Seminarweg oder Knorscheid Zollstock

 

Anfahrt

Die Stadt Lebach erreicht man über die Autobahn A1 Ausfahrt Eppelborn.  An der Ausfahrt fährt man nach rechts nach Eppelborn weiter und anschließend nach links nach Lebach weiter. Am Ortseingang von Lebach biegt man an der Ampel links ab. Im Kreisel dann nach rechts in die Dillinger Straße (B269). Nach einem Kilometer erreicht man dann auf der linken Seite das Sportzentrum, den Ausgangspunkt der Tour.

 

Parken

Parkplatz beim Sport - und Freizeitzentrum in der Dillinger Straße

Koordinaten

DG
49.404162, 6.889056
GMS
49°24'15.0"N 6°53'20.6"E
UTM
32U 346858 5474528
w3w 
///wolke.befreien.ortskundige
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen


Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

3,5
(17)
Profilbild
Ralf Klein
30.08.2020 · Community
Viele schöne Waldpassagen
Foto: Ralf Klein, Community
Der Kaltenstein (klar)
Foto: Ralf Klein, Community
Bester Schaumbergblick
Foto: Ralf Klein, Community
Die Pferdetränke von 1940
Foto: Ralf Klein, Community
Im Märchenwald
Foto: Ralf Klein, Community
Joachim Weis
17.08.2020 · Community
ich schließe mich der Bewertung von Arno Meyer voll und ganz an! Auch ich finde den Pfad für Familien ungeeignet und auch mich hat der viele Müll erschreckt! Ergänzen möchte ich, dass ich auf der ganzen Runde nur einen einzigen Mülleimer gesehen habe! Hier sollte doch dringend nachgebessert werden!
mehr zeigen
Gemacht am 16.08.2020
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen

Viele schöne Waldpassagen
Der Kaltenstein (klar)
Bester Schaumbergblick
Die Pferdetränke von 1940
+ 50

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,7 km
Dauer
3:15h
Aufstieg
309 hm
Abstieg
309 hm
Rundtour kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

  • 2D 3D
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
: h
 km
 Hm
 Hm
 Hm
 Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.