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Wanderung empfohlene Tour

Traumschleife Kaltensteinpfad

· 34 Bewertungen · Wanderung · Deutschland · geöffnet
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  • Gipfelkreuz am Kaltenstein
    Gipfelkreuz am Kaltenstein
    Foto: CC BY, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig, Klaus-Peter Kappest
m 400 300 200 7 6 5 4 3 2 1 km Kaltenstein Lager des Reichsarbeitsdienstes Panoramablick Wassertretanlage
Der Wald rund um den Hoxberg bietet neben steilen Auf- und Abstiegen, Heimatkunde, Geschichtsunterricht und Einblicke in die Geologie unserer Erde. Rund um die Kaltensteine, zwei riesige Steinblöcke, bewegen wir uns im Land von Mythen und Sagen. Der Volksmund sagt, dass sich unter den Steinen eine riesige Höhle befindet, in der ein großer Schatz verborgen liegt und von Zwergen bewacht wird.
geöffnet
mittel
Strecke 7,7 km
3:00 h
309 hm
309 hm
408 hm
222 hm

Im ersten Anstieg finden sich Historische Grenzsteine aus der Zeit vor der  Französischen Revolution als die politische Landkarte im heutigen Saarland einem Flickenteppich glich. Von mächtigen Buchen umgeben liegt etwas versteckt eine Historische Pferdetränke.

1990 wurden durch die Orkane „Vivian“ und „Wiebke“ 100 Hektar Wald am Nordhang des Hoxberges zerstört. Auf etwa 10 Hektar lässt man im „Märchenwald“ der Natur freien Lauf.

Kaum ist die Senke erreicht geht’s auch schon wieder nach oben. Felsgestein,  abgestorbene Baumriesen, Farne, fast zwei Meter hoch und der Geruch nach vermoderndem Holz, verleiht dem Aufstieg einen besonderen Reiz.

Hinter Zollstock geht’s bergan bevor die Kaltensteine erreicht werden. Diese Felsformation, geologisch gesehen ein Konglomeratfelsen aus dem Rotliegenden, einer Mischung aus Kieselsteinen und Sandstein, ist vor zirka 270 Millionen Jahren entstanden.

Im Abstieg bietet ein Waldfenster einen ganz besonderen Blick auf das unten im Tal liegende Lebach und den etwas weiter dahinter aufsteigenden Schaumberg.

Der Weg wurde  vom Deutschen Wanderinstitut mit 64 Erlebnispunkten bewertet.

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Profilbild von Frank Polotzek
Autor
Frank Polotzek
Aktualisierung: 31.05.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
408 m
Tiefster Punkt
222 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 6,23%Schotterweg 2,23%Naturweg 27,80%Pfad 57,31%Unbekannt 6,40%
Asphalt
0,5 km
Schotterweg
0,2 km
Naturweg
2,1 km
Pfad
4,4 km
Unbekannt
0,5 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Restaurant Delfi
Campingklause

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Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Weitere Infos und Links

Einkehrmöglichkeiten

Restaurant Delfi
Dillinger Str. 120
66822 Lebach
Tel.: +49 (0)6881 / 93 67 77

Campingklause
Dillinger Str. 81
66822 Lebach
Tel.: +49 (0)6881 / 27 64

Internetseite der Stadt Lebach - www.lebach.de

 

Tourismus Zentrale Saarland

Tel.: 0681 - 9 27 20 - 0

www.urlaub.saarland

Start

Sport - und Freizeitzentrum Dillinger Straße 71, 66822 Lebach (222 m)
Koordinaten:
DD
49.404162, 6.889056
GMS
49°24'15.0"N 6°53'20.6"E
UTM
32U 346858 5474528
w3w 
///wolke.befreien.ortskundige
Auf Karte anzeigen

Ziel

Sport - und Freizeitzentrum Dillinger Straße 71, 66822 Lebach

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz aus führt ein Weg direkt in den Wald vorbei an der Tennisanlage. Über einen schmalen Pfad der anschließend in einen Forstweg mündet erreicht man die Wassertretanlage. Weiter geht es der Beschilderung folgend zu den historischen Grenzsteinen aus dem Jahre 1762. Die Grenzsteine weisen auf die „Vierherrschaft“ von Lebach hin. Eine ausführliche Erklärung finden Sie auf einer Infotafel bei den Grenzsteinen. Über einen Waldpfad erreichen Sie eine ehemalige Pferdetränke. Sie wurde im Jahr 1940 angelegt und diente der Versorgung für Pferde mit frischem Quellwasser. Die Pferde wurden zum Bau der Kaserne in Lebach eingesetzt. Die Quelle wurde aber auch schon im 18. Jahrhundert von Köhlern genutzt. Direkt oberhalb der jetzigen Tränke befand sich ein Meilerplatz auf dem Holzkohle hergestellt wurde. Weiter geht es hinab durch eine Landessukzessionsfläche, den so genannten Märchenwald. Umgeben von Moosen und Farnen kommt man hin zu einem Feuchtbiotop, über das ein eigens angelegter Knüppeldamm führt. Achtung bei Nässe - Rutschgefahr!

Der Pfad führt nun steil ansteigend zum Hoxberg. Kaum oben angekommen, geht es schon wieder bergab zu einem alten Stollen, in dem nun Fledermäuse eine Heimat gefunden haben. Nach dem Stollen wandert man weiter zum Reservistenplatz bzw. zum ehemaligen Lager des Reichsarbeitsdienstes am Ortsrand von Zollstock. Während der Diktatur des III. Reiches war die Grenze zu Frankreich durch eine Bunkerlinie gesichert worden, den „Westwall“. Sein Bau wurde in erheblichem Umfang vom RAD, dem „Reichsarbeitsdienst“ ausgeführt. Das „RAD-Lager“ Zollstock, dessen Fundamente noch zu sehen sind, wurde 1937 für etwa 180 Zwangsarbeiter errichtet. Ende 1944 waren hier Kriegsgefangene als Zwangsarbeiter einquartiert.

Vom Reservistenplatz geht es bergauf, gleich links ab über einen moosigen Weg zu dem sagenumwobenen Naturdenkmal „Kaltenstein“. Geologisch handelt es sich um Konglomeratfelsen aus dem „Rotliegenden“, d.h. um eine feste Mischung aus Kieselsteinen und Sandstein, etwa 270 Mio. Jahre alt. Nach angeblich keltischen Sagen opferten an diesen Steinen schon vor über 2000 Jahren die Druiden ihren Göttern.

Etwa 150 m weiter erreicht man eine Relaxbank, die zum Rasten einlädt. Von hier aus hat man einen tollen Panoramablick über Lebach mit seinen Stadtteilen bis hin zum Schaumberg. Am Aussichtspunkt geht es geradeaus weiter steil bergab, sodann über einige Stufen danach über einen Pfad zurück zum Fuße des Hoxberges. Über einen Forstweg und Waldpfade führt der Weg zurück zum Parkplatz, dem Ausgangspunkt der Wanderung.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bus R5 (z.B. ab Dillingen Bahnhof) bis Lebach Seminarweg oder Knorscheid Zollstock

 

Anfahrt

Die Stadt Lebach erreicht man über die Autobahn A1 Ausfahrt Eppelborn.  An der Ausfahrt fährt man nach rechts nach Eppelborn weiter und anschließend nach links nach Lebach weiter. Am Ortseingang von Lebach biegt man an der Ampel links ab. Im Kreisel dann nach rechts in die Dillinger Straße (B269).

Nach einem Kilometer erreicht man dann auf der linken Seite das Sportzentrum, den Ausgangspunkt der Tour.

 

Parken

Parkplatz beim Sport - und Freizeitzentrum in der Dillinger Straße

Koordinaten

DD
49.404162, 6.889056
GMS
49°24'15.0"N 6°53'20.6"E
UTM
32U 346858 5474528
w3w 
///wolke.befreien.ortskundige
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

3,6
(34)
Stephan Tengler
15.08.2022 · Community
Ein wirklich sehr abwechslungsreicher und interessanter Wanderweg mit hervorragender Beschilderung, wie ich sie selten erlebt habe. Die Höhenmeter sind nicht zu unterschätzen vor allem bei Nässe so wie bei uns, ist es teilweise schon eine Herausforderung.
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Gemacht am 15.08.2022
Alexandra Puhl
01.05.2022 · Community
Schöne Wege mit doch sehr anstrengender Steigungen.
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Gemacht am 01.05.2022
Ursula Himbert
30.04.2022 · Community
Wunderschön, gut ausgeschildert, sehr abwechslungsreich, tolle Aussichten !
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Gemacht am 30.04.2022
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Fotos von anderen

+ 92

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,7 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
309 hm
Abstieg
309 hm
Höchster Punkt
408 hm
Tiefster Punkt
222 hm
Rundtour kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 13 Wegpunkte
  • 13 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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