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Wanderung empfohlene Tour

Traumschleife Ruwer-Hochwald Schleife

· 19 Bewertungen · Wanderung · Hunsrück
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Hunsrück-Touristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Idyllisch gelegener Rastplatz am Heckelbuschfelsen
    / Idyllisch gelegener Rastplatz am Heckelbuschfelsen
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Felsformationen auf der Strecke
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Wunderschöne Weitsichten
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Ruhebank am Gipfelkopf
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
m 500 450 400 350 300 12 10 8 6 4 2 km

Die Wanderung ist geprägt von einsamen Waldpfaden und herrlichen Wiesenwegen mit Aussichten in den Schwarzwälder Hochwald und den Hunsrück. Dazwischen warten mächtige Quarzitfelsformationen, die es in Abschnitten zu Erklimmen gilt. Dazu ist eine gewisse Trittsicherheit erforderlich. Die Aussicht vom Gipfelkreuz des Gipfelkopfs über die Höhen des Schwarzwälder Hochwalds begeistert.

 

mittel
Strecke 12,9 km
4:00 h
306 hm
306 hm

Ein schmaler Pfad verläuft nach dem Start durch den Wald nach oben. Bis zum Gipfelkopf sind weitere Höhenmeter zu überwinden. Die Aussicht über die Höhen des Schwarzwälder Hochwaldes begeistert. Vom Gipfelkreuz führt der Weg über Wiesen- und Waldwege bergab, bald steht eine kleine Kapelle am Wegesrand.

Hinter Hentern gelangt man zu den Uferzonen der Ruwer, die am Rösterkopf entspringt. Über den Ruwersteg verlässt man die Ruwer. Ein langer Anstieg steht bevor. Im Anstieg überquert man die ehemalige Trasse der Hunsrück-Eisenbahn, die mittlerweile als Radweg von Hermeskeil nach Trier genutzt wird. Mitten im Wald  ragen imposante Quarzitformationen nach oben.

Um die Formation „Marjeterfelsen“ ranken sich Erzählungen und Sagen, so auch um den Marjeter Geist, der noch heute in den Höhlen und Trümmern des gewaltigen Felsens haust. Nach Umwanderung der Felsformation, geht es zunächst ebenerdig auf einem Forstweg weiter, ehe der zweite Teil des Anstiegs beginnt. Der 490 Meter hohe Heckelbüschfelsen im Schillinger Forst ist der höchsten Punkt der Wanderung.

Anschließend geht’s bergab Richtung Hentern. Ein zweites Mal wird später die Ruwer mittels Holzsteg überquert. Der letzte Teil der Wanderung beginnt mit einem langen Anstieg über einen Waldpfad, der sich lindwurmartig durch den Wald schlängelt.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 82 Erlebnispunkten bewertet.

Autorentipp

Besondere Aufmerksamkeit verdient das Naturdenkmal Heckelbuschfelsen im Schillinger Forst. Die Entstehungsgeschichte der landschaftsprägenden Quarzitfelsen im Hochwald reicht über 300 Mill. Jahre bis in die Karbonzeit zurück. Die große Härte dieses Gesteins aus Kieselsäure macht den Quarzit widerstandsfähig gegen Verwitterungseinflüsse. Die umgebenden Schieferschichten sind wesentlich schneller abgetragen worden und so sind bizarre und beeindruckende Felsformationen entstanden.
Profilbild von Iris Müller
Autor
Iris Müller
Aktualisierung: 22.07.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
494 m
Tiefster Punkt
318 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Wanderschuhe, Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Diese Wegstrecke beinhaltet einige kurze, aber heftige Steigungen, deshalb ist gutes Schuhwerk erforderlich.

Weitere Infos und Links

Touristinformation Hochwald Ferienland e.V., Rathausstr. 2, 54427 Kell am See

Tel. 06589 1044, www.hochwald-ferienland.de

 

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen

Tel. 06543 507700, www.hunsruecktouristik.de

Start

Sportplatz Hentern K 47 (382 m)
Koordinaten:
DD
49.615361, 6.690801
GMS
49°36'55.3"N 6°41'26.9"E
UTM
32U 333196 5498427
w3w 
///veranstalter.lenkt.allen

Ziel

Sportplatz Hentern K 47

Wegbeschreibung

Nachdem wir am Henterner Sportplatz das hölzerne Eingangstor passiert haben, wandern wir zunächst hoch in Richtung Gipfelkopf. Auf dem Weg dorthin bietet sich uns auf den aussichtsreichen Passagen über Wiesen und Felder ein weiter Blick über die Höhen des Schwarzwälder Hochwaldes. Am Gipfelkopf (460 m) selbst lädt eine gemütliche Sinnesbank zum Verweilen ein. Anschließend gehen wir an einer Kapelle und einem Freisitz vorbei und steigen dann hinab zur Ruwer.

Wir überqueren den plätschernden Bach über einen neuen Holzsteg. Auf den nächsten 1500 m erwartet uns der schwierigste, aber auch spannendste Teil der Strecke. Zunächst kreuzt der Ruwer-Hochwald Radweg unseren Weg und wir folgen ein kuzes Stück dem Mertesbach. Steil geht es nun hinauf zu zwei imposanten Felsformationen aus Quarzit - zuerst zum Marjeterfelsen und kurze Zeit später  zum Heckelbuschfelsen (490 m), der zugleich den höchsten Punkt der Wanderstrecke markiert.

Oben angekommen, lädt eine Sitzgruppe zu einer wohlverdienten Verschnaufpause ein. Nach den Felsen geht es wieder hinunter in Richtung Hentern. In Blickweite des früheren Forsthauses biegen wir links in den Wald ab. Eine kurze Passage führt nun entlang der Kreisstraße zum Zerfer Bahnhof. Der Weg führt uns dann ein zweites Mal über die Ruwer und wieder steil bergauf zu einem weiteren Aussichtspunkt - der Drehscheibe. Wir wandern nun weiter über einen schmalen Pfad unterhalb des Dorfes Baldringen und erreichen am Ende des Rundweges wieder den Sportplatz von Hentern.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

keine

Anfahrt

B 407 (Hunsrückhöhenstraße) nach Zerf, Abfahrt K 47 nach Hentern

B 268 Abfahrt K 145 nach Baldringen - Hentern

Parken

Parkplatz am Sportplatz zwischen Hentern und Baldringen an der K 47 südwestlich von 54314 Hentern

Koordinaten

DD
49.615361, 6.690801
GMS
49°36'55.3"N 6°41'26.9"E
UTM
32U 333196 5498427
w3w 
///veranstalter.lenkt.allen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Hochwald und Ruwertal, 1:35000, ISBN 978-3-935806-24-4

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Bewertungen

4,2
(19)
Doris und Sebastian Heinz
05.09.2021 · Community
Sehr schöne aber anstrengende Tour da es teilweise sehr lange steil bergauf geht. Am Ende waren wir ohne lange Pausen, fast 5,5 Stunden unterwegs. Und es waren auf meiner App 15 km.
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Foto: Doris und Sebastian Heinz, Community
Foto: Doris und Sebastian Heinz, Community
Foto: Doris und Sebastian Heinz, Community
Foto: Doris und Sebastian Heinz, Community
Markus D
24.07.2021 · Community
Bei dieser Schleife wechseln sich schöne Teilstrecken mit monotonen Passagen ab. Highlight sicherlich die Felsformationen auf der Mitte der Strecke. Von der Ruwer sieht man außer zwei Stegen wenig. Der Name der Traumschleife verspricht also mehr als erfüllt wird. An einigen Stellen müsste dringend der Weg wieder von Bewuchs befreit werden. Viel Natur, Ruhe und kein Straßenlärm retten dann noch die 4 Punkte.
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Gemacht am 23.07.2021
Sandra F
18.07.2021 · Community
Sehr sehr anstrengende Tour, Entfernung passt, Auf/Abstieg 466 m. Ein paar schöne Ausblicke gibt es, sonst aber keine Highlights. Die Wege sind aktuell sehr ungepflegt. Da müsste an der ein oder anderen Stelle der Weg frei gelegt werden. Die Streckenführung hier in der App (Karte) stimmt nicht mit der Realität überein.
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Fotos von anderen

+ 19

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,9 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
306 hm
Abstieg
306 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Geheimtipp

Statistik

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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
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Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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