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Traumschleife Weg des Wassers

· 14 Bewertungen · Wanderung · Saarland
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  • Naturdenkmal Dicke Eiche
    / Naturdenkmal Dicke Eiche
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • / Weg des Wassers
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
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    Foto: Martin Vorreiter, Stadt Wadern
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    Foto: Martin Vorreiter/, Stadt Wadern
  • / Kühe auf dem Dösterhof
    Foto: Frank Polotzek, Alexa Kirsch Fotographie
  • / Auf halber Strecke...
    Foto: Sandra Liane Braun, Community
  • / Hofgut Dösterhof (Quellenangabe Fotos: Alexa Kirsch Fotographie)
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    Foto: Klaus Peter Kappest
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    Foto: Klaus Peter Kappest
m 450 400 350 300 250 200 12 10 8 6 4 2 km Ferienwohnung Lauer **** Aussichtspunkt Kälberfels Drei-Kreise-Stein "Fünf Eichen"
Zwischen Prims und Sollbach wandert man auf romantischen Pfaden vorbei an Naturdenkmälern und Felsformationen. Alte Grenzmarken sowie fantastische Ausblicke vom Schlossberg über Vogelsbüsch zurück nach Büschfeld ergänzen den Wanderweg. Das Sollbachtal bildete zwischen 1920 und 1935 die Grenze zwischen dem deutschen Reich und dem damaligen „Saargebiet“, das in dieser Zeit dem Völkerbund unterstellt war.
mittel
13,1 km
4:30 h
350 hm
350 hm

Der Weg wird besonders geprägt durch Bäche, Felsen und wildromantische Naturlandschaften. Sollbach und Prims, Kerzenbach und Mottenborn, die Springentalquelle, der Heidenborn und viele kleine Zuflüsse und Quellhorizonte kreuzen und begleiten diesen außergewöhnlichen Wanderweg.

Nachdem das letzte Haus von Büschfeld passiert ist, steigt der Weg steil nach oben.

Bis zum Aussichtspunkt am Kälberfels müssen etliche Höhenmeter überwunden werden.

Die Aussicht durchs „Waldfenster“ am Kälberfels eröffnet Weitblicke über das Tal der Prims bis zu den Bergrücken des Schwarzwälder Hochwalds.

Im Tal des Sollbachs steht das Naturdenkmal „Fünf Eichen“. Die fünf, zirka 200 Jahre alten Eichen, wuchsen aus einem Eichenstock in die Höhe. Das Sollbachtal bildete zwischen 1920 und 1935 die Grenze zwischen dem deutschen Reich und dem damaligen „Saargebiet“, das in dieser Zeit dem Völkerbund unterstellt war.

Je länger man am Bach unterwegs ist, umso pfadiger wird der Weg, der in völlige Abgeschiedenheit führt. Oberhalb des Solbachtals steht der „Drei-Kreise-Stein“. Dort treffen die Grenzen der Landkreise Merzig-Wadern, Saarlouis und St. Wendel aufeinandertreffen. Anschließend geht es weiter nach oben  zum Hochplateau zwischen den Dörfern Vogelsbüsch und Altland.

Im Primstal geht es steil nach oben Richtung Naturschutzgebiet „Junger Hirschkopf“.  Etliche bizarre Felssporne, bekannt als „Waderner Schichten“, werden passiert. Über den alten Bahndamm führt der Weg entlang der Prims zurück nach Büschfeld.

Der Weg wurde  vom Deutschen Wanderinstitut mit 72 Erlebnispunkten bewertet.

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Profilbild von Frank Polotzek
Autor
Frank Polotzek
Aktualisierung: 04.01.2021
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
399 m
Tiefster Punkt
245 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hochwaldreitschule Buttnich
Bergschenke Vogelsbüsch
Hofcafé & Hofladen Dösterhof
FEWO Hofgut Dösterhof

Sicherheitshinweise

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Weitere Infos und Links

Hotel Restaurant Zum Schlossberg
Nunkirchener Str. 2
66687 Wadern-Büschfeld
Tel.: +49 (0)6874 / 181 80

Hofgut Dösterhof
Dösterhof 1
66687 Wadern
Tel.: +49 (0)6871 6369020

www.doesterhof.de

Beschbelder Bahnhof
Eisenbahnstraße 2                                                                                                                                                                                                                          66687 Wadern
Tel.: +49 (0)6874 7696929

 

Internetseite der Stadt Wadern - www.wadern.de

 

Tourismus Zentrale Saarland

Tel.: 0681 - 9 27 20 - 0

www.urlaub.saarland

Start

Parkplatz Schlossberghalle, Werkstraße, 66687 Wadern-Büschfeld (248 m)
Koordinaten:
DG
49.496355, 6.868850
GMS
49°29'46.9"N 6°52'07.9"E
UTM
32U 345682 5484818
w3w 
///erfolgreich.weingüter.essbaren

Wegbeschreibung

Der Startpunkt befindet sich an der Schlossberghalle. Am alten Bahnhof Büschfeld vorbei (gegenüber Hotel Restaurant „Am Mühlenbach“) und über das ehemalige Gelände des Merzig-Büschfelder-Eisenbahn (heute Parkanlage) geht es in Richtung Kälberfels/Sollbachtal. Am Ende der Parkanlage führt der Weg nach links ein Stück die Zufahrtsstraße nach Vogelsbüsch hinauf. Hinter dem letzten Haus am Waldrand geht es rechts hinauf auf einen Pfad. Der Weg steigt steil an. Am zweiten Querweg geht es nach rechts immer höher hinauf zum alten Steinbruch. Im bunten Laubmischwald trifft der Wanderer auf eine Wegekreuzung. Hier geht es links hinauf zum Aussichtspunkt Kälberfels. Von hier aus bietet sich ein wunderschöner Ausblick ins Tal der Prims und auf den Hochwaldkamm. Der Weg erreicht bald das Naturdenkmal „Fünf Eichen“ und biegt hier rechts auf den oberen Hangweg. Nach ca. 1 km Wegstrecke biegt ein Hohlweg rechts ab, der steil hinab ins Sollbachtal führt. Am Waldrand geht es links auf einem ausgebauten Weg in den Wald hinein zu den Weiheranlagen. Nachdem die idyllischen Weiher passiert sind, verwandelt sich das Tal in eine immer abgeschiedenere Welt. Nach einem Rastplatz an einer großen Wegekreuzung geht es noch kurz geradeaus und dann nach rechts über einen Steg auf die andere Bachseite. Der Weg führt immer weiter am Bach entlang und wird immer pfadiger. Bevor der Weg leicht vom Bach wegführt geht es nach links bis zu letzten Steg im Tal. Nach der Überquerung des Steges trifft der Wanderer auf der gegenüberliegenden Bachseite wieder auf den Hauptweg, der kurz vor dem Abzweig nach Vogelsbüsch endet. Der „Weg des Wassers“ bleibt aber am Sollbach und führt weiter geradeaus zum unberührten Oberlauf, wo nur noch Platz für die Natur ist. Der Weg geht an einer Lichtung in einen neu angelegten Pfad über, der schließlich einen romantischen Rastplatz erreicht, der zum Verweilen und zur Besinnung einlädt.

Der Weg führt von hier aus noch ein Stück am Bach entlang, um dann zum „Drei-Kreise-Stein“ anzusteigen, an dem die Landkreise Merzig-Wadern, Saarlouis und St. Wendel zusammentreffen. Über einen am Ende steil ansteigenden Waldweg erreicht der Wanderer das Hochplateau zwischen den Dörfern Vogelsbüsch und Altland. Links ein Stück über die Zufahrtsstraße nach Vogelsbüsch und dann wieder rechts über einen Feldweg geht es Richtung Buttnich. Ausblicke auf die Hochwaldhöhen entschädigen für den Anstieg aus dem Tal. Nachdem der Wald erreicht ist, biegt der Weg kurz vor dem Waldrand links ab. Von hier aus geht es vorbei an Naturdenkmälern wie der Zwieseleiche oder der Dicken Eiche hinab nach Buttnich, wo der Blick am Waldparkplatz „Buttnicher Rundweg“ durch das Primstal streift und der Weg rechts hinab in die Aue führt. An einer Kreuzung geht es nach links weiter und rechts über einen Steg und einen folgenden steilen Anstieg zum Jungen und Alten Hirschkopf, die im gleichnamigen Naturschutzgebiet liegen. Die zahlreichen Felsköpfe sind sozusagen die „kleinen“ Verwandten des großen Bardenbacher Fels, der auf der gegenüberliegenden Primsseite aufragt.

Nachdem die Hirschköpfe passiert sind, hat der Wanderer die Wahl zwischen dem Höhen- und Talweg um nach Büschfeld zurückzukehren. Geübte erklimmen den Höhenzug, der den Blick auf Bardenbach freigibt und steigen über einen mit Seilen gesicherten, steil abfallen Felskamm hinab zur Prims auf den alten Bahndamm. Hinweis: der Höhenweg ist nur für Geübte geeignet und von November bis März nicht begehbar! Alternativ kann der Talweg genutzt werden, der schon ab der Wegekreuzung über den Bahndamm führt. Das letzte Stück Weg wird zunächst auf dem ehemaligen Bahndamm zurückgelegt. Links und rechts des Weges findet der aufmerksame Wanderer viel Natur mit seltenen Pflanzen und Details. Auf der anderen Seite rauscht die Prims durchs Tal. Als letztes grüßt noch der Buchstabenfels, von dem sich der Legende nach im Dreißigjährigen Krieg ein Reiter wagemutig in die Tiefe stürzte, um seinen Verfolgern zu entkommen. Hinter dem Saargummi-Werk führt der Weg dann immer geradeaus zurück zum Ausgangspunkt an der Schlossberghalle.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bus R3 bis Büschfeld Feuerwehr (von Saarbrücken zunächst mit Bus R9 oder Bahn bis Lebach)

 

Anfahrt

Nach Büschfeld gelangt man über die Autobahn A1, die man bei der Anschlussstelle Primstal verläßt. An der Ausfahrt hält man sich rechts und biegt in der Ortsmitte von Primstal nach links ab auf die L148 in Richtung Losheim. Nach etwa 10 km verläßt man die Landstraße nach links nach Büschfeld. Die Schlossberghalle erreicht man unmittelbar vor der Zufahrt zum Saargummiwerk.

 

Parken

Auf dem Parkplatz der Schloßberghalle

 

Koordinaten

DG
49.496355, 6.868850
GMS
49°29'46.9"N 6°52'07.9"E
UTM
32U 345682 5484818
w3w 
///erfolgreich.weingüter.essbaren
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

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Fragen & Antworten

Frage von Hermann Pohl · 11.09.2020 · Community
Viele Kommentare über den Zustand des Weges. Wie ist der aktuelle Zustand?
mehr zeigen
Antwort von Stefan Fleck · 11.09.2020 · Community
Der Weg ist wieder in Ordnung. Es gibt keine größeren Hindernisse mehr. Bei diesem Weg handelt es sich aber nicht um eine "Waldautobahn".
2 weitere Antworten

Bewertungen

3,9
(14)
Thomas Häbel 
25.09.2020 · Community
Ein für uns absolutes Highlight, viele Pfade, sehr viele Waldwege, nie langweilig, sehr gepflegt. Hat Spaß gemacht. Immer wieder
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Gemacht am 25.09.2020
Patricia Lang
21.09.2020 · Community
Eine Traumschleife ist das hier nicht. Viel Weg, wenig Wasser, landschaftlich langweilig und recht ungepflegt. Die meisten Wege sind einfache Waldwege („Waldautobahnen“), der Rest eher Trampelpfade quer durch die Brennnesseln. Lediglich die wenigen, dafür heftigen Anstiege sorgen für Abwechslung und ein bisschen Freude. Hierfür einen Stern, ansonsten hätten wir keinen vergeben. Insgesamt wirkt der ganze Weg improvisiert und hätte dringend mal eine Aufräumaktion verdient. So wenige Fotos habe ich bisher noch auf keiner Tour gemacht.
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Montag, 21. September 2020, 17:26 Uhr
Foto: Patricia Lang, Community
Montag, 21. September 2020, 17:26 Uhr
Foto: Patricia Lang, Community
Der einzige schöne Ausblick!
Foto: Patricia Lang, Community
Hermann Pohl
12.09.2020 · Community
Sehr angenehm zu gehen. Der Steig nach den Gummiwerken wirklich nur für geübte. Bergauf und Bergab anspruchsvoll schön, auch Teilstrecken zum Entspannen. Mussten nur zweimal „die Beine leicht heben“ wegen Baumhindernissen im Weg. Kopfschütteln an einer Sitzbank siehe Bilder.
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Foto: Hermann Pohl, Community
Foto: Hermann Pohl, Community
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Foto: Hermann Pohl, Community
Foto: Hermann Pohl, Community
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Fotos von anderen

Montag, 21. September 2020, 17:26 Uhr
Montag, 21. September 2020, 17:26 Uhr
Der einzige schöne Ausblick!
+ 30

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,1 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
350 hm
Abstieg
350 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

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