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Auf den Spuren der Geschichte rund um den Schwarzbruch

Trail Running · Saarland
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    Photo: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
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    Photo: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
m 600 500 400 300 25 20 15 10 5 km

Rund um den Schwarzbruch finden sich viele interessante Trails, herrlich natürliche Abschnitte und zahlreiche Hinweise auf die Geschichte der Regionen. Im Verlauf unserer Trail-Tour stoßen wir auf alte Bunkeranlagen, bzw. ihre Überreste, die Höckerlinie zwischen Orscholz und Oberleuken und auf die Villa Borg, eine rekonstruierte, römische Villenanlage

difficult
25.9 km
4:09 h
354 m
354 m

Höhepunkt der Tour ist der bekannteste Ausblick des Saarlandes. Vom Aussichtspunkt Cloef haben wir freien Blick auf die Saarschleife. Das Wegeformat dieser Tour ist extrem abwechslungsreich. Besonders die schmalen Naturpfade im Bereich der Neumühle begeistern Trail-Läufer immer wieder aufs Neue aber auch der Pfad durch die ehemalige Panzersperre des damaligen Orscholz Riegels ist ein außergewöhnliches Erlebnis.

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Author
Frank Polotzek
Updated: May 18, 2020
Difficulty
difficult
Technique
Stamina
Experience
Landscape
Highest point
411 m
Lowest point
316 m
Best time of year
Jan
Feb
Mar
Apr
May
Jun
Jul
Aug
Sep
Oct
Nov
Dec

Start

Schutzhütte Keßlingen, Zum Jakobsbrunnen (340 m)
Coordinates:
DD
49.512289, 6.484923
DMS
49°30'44.2"N 6°29'05.7"E
UTM
32U 317943 5487447
w3w 
///uncivil.debrief.discounts

Destination

Schutzhütte Keßlingen, Zum Jakobsbrunnen

Turn-by-turn directions

Etwas mehr als 25 Kilometer gibt das Roadbook für unsere Trail-Tour rund um den Schwarzbruch an. Mit ca. 400 Höhenmetern bietet die Tour eine ausgewogene Mischung aus Anstrengung und Naturerlebnis. Wir starten an der Schutzhütte im kleinen, aber sehr schönen Ortsteil Keßlingen unmittelbar an der Leuk. Die ersten etwas langweiligen Kilometer über Asphalt- und Schotterwege nutzen wir zum Einlaufen. Nach der Querung der Eichenlaubstraße (L177) laufen wir geradewegs in den Schwarzbruch, eine große Waldfläche in Besitz des Landesforstes.

Vorbei am Ortsrand von Oberleuken steuern wir gezielt zum Archäologiepark Römische Villa Borg. Dieser ist nach mehr als 30 Jahren Ausgrabung und Rekonstruktion zu einem der Anziehungspunkte in der Region geworden. Der gesamte Komplex veranschaulicht auf höchst eindrucksvolle Weise den zahlreichen Besuchern die verschiedenen Aspekte des römischen Landlebens. Die Anlage ist in ihrer Art und Weise einmalig in Europa. Neben den Gebäuden, bei denen versucht wurde der antiken Architektur so nah wie möglich zu kommen, wurden auch Gartenanlagen geschaffen, die das Gesamtbild abrunden. Durch die immer noch durchgeführten Grabungen und die damit verbundenen Erkenntnisse verändert sich das Bild der Anlage kontinuierlich.

Der Lehrer Johann Schneider entdeckte vor über 100 Jahren zwischen Borg und Oberleuken Spuren einer römischen Siedlung und nahm erste kleinere Ausgrabungen vor. Seit dem 1. April 1987 wird in Borg von der Kulturstiftung für den Landkreis Merzig-Wadern in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Konservatoramt, der Arbeitsverwaltung sowie der Gemeinde Perl die römische Villa wissenschaftlich ausgegraben. Es stellte sich heraus, dass hier die Überreste einer der größten römischen Villenanlagen im Saar-Mosel-Raum verborgen liegen.

Vom Haupttor der römischen Villa führt uns unsere Tour über schöne Pfade ein kurzes Stück in den Meeswald bevor wir die Retschmühle bei Hellendorf ins Auge fassen. Am Waldrand entlang folgen wir einige Kilometer dem Saar-Hunsrück-Steig der uns angenehme Trails und sehr schöne Abschnitte bietet. Erst bei Kilometer 10 lassen wir den Steig rechts liegen und passieren ein wunderschönes Naturschutzgebiet im Bereich der beiden Mühlen Ölmühle und Neumühle. Hier erwarten uns alte Streuobstwiesen und ein schöner, kleiner Waldsee. Besonders die schmalen und steinigen Pfade vor und nach der Neumühle fordern unsere Lauftechnik. Hier befinden wir uns jetzt auch wieder auf dem Saar-Hunsrück-Steig und folgen diesem entlang dem Steinbach nach Orscholz.

Nach einem kurzen Zwischenstopp, mit oder ohne Selfie, an der Orscholzer Straußenfarm erwartet uns der bekannteste Ausblick des Saarlandes. Vom Aussichtspunkt Cloef blicken wir auf unsere Saarschleife. Weiter geht’s vorbei an der kleinen Cloef, hinauf zum Tagungs- und Besucherzentrum Cloef-Atrium und dann über erneut anspruchsvolle Trails zum Orkelsfelsen.

Wenig später erwartet uns der nächste geschichtlich interessante Abschnitt. Über einen kleinen Pfad passieren wir zwei alte Bunkeranlagen die bereits vor vielen Jahren gesprengt wurden. Seit kurzer Zeit geben hier Informationstafeln Wissenswertes zu diesen Anlagen wieder. Sie sind Bestandteil des Höckerlinienpfades. Dieser führt uns im weiteren Verlauf unmittelbar durch die ehemalige Panzersperre des sogenannten Orscholz Riegels. Auch hier geben Tafeln interessante Hinweise und Informationen. Jetzt haben wir es fast geschafft. Noch einmal queren wir die Eichenlaubstraße und folgen dem Bachlauf zurück zum Ausgangspunkt.

Note


all notes on protected areas

Coordinates

DD
49.512289, 6.484923
DMS
49°30'44.2"N 6°29'05.7"E
UTM
32U 317943 5487447
w3w 
///uncivil.debrief.discounts
Arrival by train, car, foot or bike

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Difficulty
difficult
Distance
25.9 km
Duration
4:09h
Ascent
354 m
Descent
354 m
Loop Scenic Refreshment stops available Geological highlights

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